Tim Schrick
HOME NEWS BIOGRAPHIE FOTOGALERIE VIDEOS SPECIALS

Mit acht Jahren war es dann endlich soweit. Ich konnte meine Beine schonen und mich mit Motorkraft bewegen lassen. Ich saß das erste Mal in einem Leihkart. Leider hat mein Vater hat damals viel Zeit in seiner Firma verbracht, so dass ich nur wenig fahren konnte. Eines Sonntags durfte ich unseren VW Bus (T3) fahren. Das mit der Kupplung hatte ich schnell raus, und so war ich von Autos total angefixt.

Mit Zwölf besuchte ich die ADAC Kart Schule und wurde beim abschliessenden Toplehrgang Zweiter.

Daraufhin fuhr ich zwei Jahre lang auf nationaler Ebene im ADAC Junior Team Nordrhein. Das war auf einer Seite spassig auf der anderen Seite war die Verbissenheit der meisten dort für mich echt ätzend. Warum muss man, wenn man etwas gerne macht immer im Wettbewerb landen?

Während dieser Zeit wurde unser Firmenparkplatz erweitert und die neuen Pflastersteine waren grob mit Sand abgestreut. Dieser Sand sollte in die Fugen verteilt werden und mein alter Herr, der zu dieser Zeit ein Ford Scorpio 2.9i Ghia sein eigen nannte – gab mir die Aufgabe diese Aufgabe zu übernehmen. So hatte ich als 13-jähriger Bub an einem verlängerten Wochenende drei Tage Zeit mit dem heckgetriebenen Arbeitsgerät Scorpio Sandkörner in Fugen zu verteilen - ein Heidenspass. Es gab nur zwei Kurven aber ich habe nicht genug kriegen können! Von da an war der Hang zum Querfahren sehr deutlich präsent.

Der Scorpio war hässlich wie nochmal was, aber ich bin der Karre echt dankbar! In dieser Zeit fing ich an oft mit dem Peugeot 205 GTI meiner Mutter durch die Gegend zu fahren. Ich fuhr meistens wie volle Lotte über die Landstrasse und bin im nach hinein heilfroh, dass nie was passiert ist... ☺

Dazu kam dann auch die Vespa PX 80 meiner Schwester. Noch mit 15 wurden mir ihre 6,8 PS zu zäh und ich rüstete auf 135ccm mit anderem Vergaser und Rennauspuff um. Als mein Vater checkte, was ich da so alles trieb machte er sich scheinbar solche Sorgen, dass er meinte, ich sei auf einem Internat besser aufgehoben. Eine Riesenkacke plötzlich ohne Autos und Mopeds in Berchtesgaden auf dem Berg zu sitzen...

Dort machte ich dann umfassende Erfahrungen mit bayerischem Bier um meine Trauer zu ertränken. Durch diese Erfahrung damals weiß ich heute dass sich das niemals lohnt!

weiterlesen

LATEST NEWS

KONTAKT IMPRESSUM