Tim Schrick
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Mein Vater und sein bester Freund und Studienkollege fuhren in den 60er Jahren Rennen. So kam es dass ich, als ich hier auf der Erde ankam, beste Voraussetzungen fand um meiner Liebe zum Ausloten des Grenzbereiches zu folgen.

Natürlich fing auch bei mir alles mit Spielzeugautos an. Ich hatte als Vierjähriger etwa 400 davon mit denen ich mich aus der Realität in meine eigene zurückzog.

Wenig später bekam ich mein heißgeliebtes Kettcar. Es hatte Reifen aus Kunststoff worauf eine Art Gummilauffläche geklebt war. Es wurde für mich zu einer Wissenschaft, die Dinger daran zu hindern, ständig ihren vorgesehen Platz auf den Plastikreifen zu verlassen.

Die Konstrukteure dieses Gefährts hatten eindeutig die möglichen maximalen Querkräfte unterschätzt! Mit einem Ultra-Terror-Kleber ging es dann aber irgendwann. Da ich in Remscheid im Bergischen Land aufwuchs gab es viele Möglichkeiten das Kurvenverhalten bei hohen Geschwindigkeiten auszubaldowern. Leider musste man den Berg auch immer wieder raufschieben, sodass ich natürlich früh den Wunsch verspürte die Vorzüge einen Verbrennungsmotors nutzen zu wollen. Aber das sollte erst später kommen.

Mein großer Bruder hatte einen ausgeprägten Sadismus mir gegenüber. Von der Straße führte eine ungefähr fünfzehn Meter lange und vor allem abschüssige Einfahrt zu unserem Haus. Das Ende der Einfahrt war das harte Garagentor und die noch härtere Steintreppe zur Haustür. Es führte nur ein Weg an beiden Hindernissen vorbei – ein schmaler Weg zur Terrasse. Das Spiel war klar. Mein Bruder schob mich mit immer mehr Schmackes an, um zu gucken, ob ich mir nicht doch wehtue.... ☺

Im Prinzip war er es also, der den Grundstein dafür legte, dass ich mich früh an präzise Fahrmanöver gewöhnte, um so den schmalen „Exit“ auf die Terrasse zu treffen...

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